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Hohes Kreuz

Diese Gruppe zeigt den Gekreuzigten, links seine Mutter Maria und auf der rechten Seite den Apostel Johannes. Maria Magdalena kniet zu Füßen Jesu.

Die aus Sandstein gefertigten Figuren wurden wahrscheinlich vom Bamberger Bildhauer Leonhard Gollwitzer 1705 im Auftrag des Bamberger Bürgers, Johann Friedrich Rosenzweig, angefertigt. Rosenzweig hatte sein Wohnhaus in der Nähe der Oberen Brücke in Bamberg. Dort war auch der ursprüngliche Aufstellungsort dieser Kreuzigungsszene. Noch heute kann man die relativ große Ausbuchtung, in der der Heilige Nepomuk steht, ausfindig machen. 1715 stiftete Rosenzweig eine weitere Kreuzigungsgruppe, die seither noch auf der Oberen Brücke steht. Die einige Jahre zuvor entstandene Gruppe wurde an ihren heutigen Standort, dem sogenannten Hohen Kreuz, versetzt.

Unter dem Kruzifix ist der Stifter Johann Friedrich Rosenzweig mit seinem Wappen vermerkt. Auf der darunter sich befindlichen Tafel ist nachstehender Text eingehauen: Wen[n] du gehst vorüber / hier, / So verehre mit Gebühr / Nicht zwar diesen Stein / Sondern den es bedeut / allein. / anno 1724(!). FRZ (Friedrich Rosenzweig). Die Tafel sowie die ganze Figurengruppe wurden im Laufe der Jahrhunderte mehrmals restauriert.

Warum Rosenzweig zwei dieser Figurengruppen stiftete ist nicht bekannt.

Die ausdruckstarke Darstellung ist noch heute ein Haltepunkt bei der sogenannten Urbaniprozession, am Dreifaltigkeitssonntag jeden Jahres. Am Hohen Kreuz befindet sich nämlich der zweite Altar der Prozession, der dann festlich geschmückt ist.