Zum Inhalt springen

Orgel

Orgel St. Urban

Den Klang der Orgel vermag den Glanz der kirchlichen Zeremonien wunderbar zu steigern und die Herzen mächtig zu Gott und zum Himmel emporzuheben. (SC 120)

Schon seit längerer Zeit hatte die Gemeinde St. Urban den Wunsch, eine eigene Orgel zu besitzen. Selbstverständlich war von Anfang an ein Instrument vorhanden und Orgelklänge waren zu hören. Diese Klänge kamen aber noch immer von einer gemieteten Orgel, die Eigentum der Firma Eisenbarth in Passau war.

Wenn von einer Orgel die Rede ist, dann geht es nicht nur um Besitzverhältnisse und Besitzerstolz. „Eigene Orgel“ meint ein eigens für diese Kirche konzipiertes Instrument. Da spielt die Akustik dieses Kirchenraums eine eminente Rolle. Klangvolumen und Klangfarben des Instruments gelten für dieses Gotteshaus. Nicht nur der Orgelprospekt muss sich der Kirche einfügen, sondern alles, was eine Orgel bringen soll. Eine Orgel ist ein Unikat, das nur in diese Kirche passt. Das meint eine „eigene Orgel“.

Am 13. März 2005 war es endlich soweit, die Einweihung der neue Orgel von St. Urban wurde in einem feierlichen Festgottesdienst durch Erzbischof Prof. Dr. Ludwig Schick vorgenommen.

Rückblick

Die Mitglieder der Kirchenverwaltung (1994-2000: Herr Lauer, Herr Dellermann, Herr Zankl, Frau Staudt, Herr Werber, Herr Fleischmann, Herr Pfarrer Pater Titus, Herr Elmar Senghaas) können etliche Sitzungen mit etlichen Stunden aufzählen, die dem Thema Orgel gewidmet waren. Der Orgelsachverständige der Erzdiözese Bamberg, Domorganist Markus Willinger, nahm an einer ganzen Reihe von Sitzungen teil. Gerade ihm kam bei der Auswahl der anzufragenden Orgelbaufirmen ein wichtiges und bestimmendes Wort zu. Auch Herr Böhm, damals Organist an der Oberen Pfarre, hat sein Wissen und seine Erfahrung beigetragen, wobei er weite Fahrten auf sich nahm, um bestimmte Orgeln zu erproben und zu begutachten. Fahrten unternahmen auch die Mitglieder der Kirchenverwaltung und Interessierte aus Gesamtausschuss und Gemeinde, um sich von Herrn Willinger Orgeln vorführen und erklären zu lassen.

Drei Orgelbauer kamen nach langem Für und Wider in Betracht, einer aus der Bundesrepublik, einer aus der Schweiz und einer aus dem Elsaß. Sie kamen nach Bamberg, ließen sich St. Urban erklären, schauten sich lange in der Kirche um und ließen in sich eine Idee reifen, wie wohl am besten für diese Kirche eine Orgel zu bauen sei. Alle drei übersandten ihre in Entwürfe und Kostenvoranschläge. Und dann ging wieder das Hin und Her in der Kirchenverwaltung los. Man konnte staunen, mit welchem Ernst hier um eine gute Lösung gerungen wurde. Die Kirchenverwaltung fasste schließlich den Beschluss, mit der Firma Rohlf, Neubulach/Schwarzwald, einen Orgelbauvertrag zu unterzeichnen. Der Domberg, wie es in Bamberg heißt, hat seine Zustimmung gegeben.

Architekt Neundorfer hatte beim Bau der Kirche für die Orgel einen großen Platz vorgesehen. Er war der Meinung, 17 Register müssten genügen und würden der franziskanischen Schlichtheit von St. Urban gut stehen.

Einzelheiten zur Orgel

Register: 14 Register und 2 Transmissionen, 2 Manuale und Pedal
Kosten: ca. 450.000 DM + ca. 50.000 DM Nebenkosten.
Fertigstellung: 2005

Link zur Disposition