Sternsinger aus der Pfarrei Unsere Liebe Frau waren wieder ein Segen

Schule statt Fabrik – Sternsingen gegen Kinderarbeit“ hieß das Leitwort der 68. Aktion Dreikönigssingen, die Beispielprojekte liegen in Bangladesch. 1959 wurde die Aktion erstmals gestartet. Mehr als 1,4 Milliarden Euro sammelten die Sternsinger in den inzwischen 67 Aktionsjahren, mit denen Projektmaßnahmen für benachteiligte und Not leidende Kinder in Afrika, Lateinamerika, Asien, Ozeanien und Osteuropa unterstützt wurden. Das Dreikönigssingen wird bundesweit getragen vom Kindermissionswerk ‚Die Sternsinger‘ und vom Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ).
Einsatz gegen Kinderarbeit im Mittelpunkt der 68. Aktion Dreikönigssingen
Die Aktion 2026 brachte den Sternsingerinnen und Sternsingern das Thema Kinderarbeit näher und zeigte, wie wichtig die Kinderrechte auf Schutz und Bildung sind. Das Dreikönigssingen ermutigt die Sternsinger und ihre Begleitenden, sich auch weiterhin gegen Kinderarbeit einzusetzen und eine gerechte Welt zu gestalten. Erhebungen machen deutlich, wie wichtig dieses Engagement dauerhaft ist. Die Weltgemeinschaft hat ihr Ziel, Kinderarbeit bis 2025 zu beenden, nicht erreicht. 138 Millionen Kinder zwischen fünf und 17 Jahren arbeiten, 54 Millionen von ihnen unter besonders gesundheitsschädlichen und ausbeuterischen Bedingungen. Produkte aus Kinderarbeit gelangen auch in Deutschland in den Handel.
Durch den Einsatz der kleinen und großen Könige in Deutschland werden Kinder in aller Welt gefördert. Straßenkinder, Flüchtlingskinder, Mädchen und Jungen, die nicht zur Schule gehen können, denen Wasser und Nahrung fehlen, deren Rechte missachtet werden oder die ohne ein festes Dach über dem Kopf aufwachsen – Kinder in rund 90 Ländern der Welt werden in Projekten betreut, die mit Mitteln der Aktion Dreikönigssingen unterstützt werden.
An dieser Stelle sei noch einmal all den Kinder und Jugendlichen gedankt, die sich ein bzw. zwei Tage in den Schulferien Zeit genommen haben, um sich für andere, oftmals benachteiligte Kinder auf der ganzen Welt einzusetzen. Ebenso gilt der Dank allen Spendern, die mit ihren „Gaben“ dazu beitragen, dass die Welt dadurch wieder ein Stückchen „heller“ geworden ist.